Isarwinkler Tierfreunde e.V.
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Thema Hundekot

 Liebe Hundebesitzer,

die Entsorgung der Hinterlassenschaft Ihres viel geliebten Vierbeiners ist für Sie eine Selbstverständlichkeit. Oder gehören Sie zu jener Gruppe von Hundebesitzern, denen es schlichtweg egal ist, wo Ihr Liebling seinen stinkenden Haufen hinterläßt?

Haben Sie sich schon mal überlegt, was - vor allem in der Wachstumsperiode - mit dem Hundkot in der Wiese eines Bauern passiert? Er wird mit den heute üblichen Kreiselmähern beim Mähen fein verteilt und so auch eingebracht. Das so verunreinigte Heu wird von den Kühen natürlich nicht gefressen. Ganze Ballen werden so für die Fütterung unbrauchbar.

Hundekot in der Wiese verrottet eben nicht in der gewünschten Zeit, wie viele Hundebesitzer glauben. Er ist auch kein ausschliesslich pflanzlich durchsetzter „Dünger"und damit auch nicht mit den Kuhfladen oder dem Kuhmist zu vergleichen. Vor allem wird der natürliche Dünger der Bauern vor der Wachstumsperiode ausgebracht. Der geliebte Vierbeiner hinterlässt, unbeeindruckt von Wachstumsperioden, ganzjährlich seinen Abfall.

So kann es nicht verwundern, dass in vielen Gemeinden sich nicht selten Hundebesitzer einerseits und Bauern, Bürgermeister und Bürger andererseits feindselig gegenüberstehen. Hinzu kommt, dass die Hundepopulation von Jahr zu Jahr grösser wird. Es liegt also an uns Hundebesitzern, ob zukünftig die Bauern zur Selbshilfe greifen. Lasst uns einen konstruktiven Beitrag leisten und die Hinterlassenschaft unserer Vierbeiner selbstverantwortlich entsorgen.

Im Gegenzug werden die Gemeinden im Isarwinkel, wenn nicht schon erfolgt, Tütenspender und Abfallbehälter an vielbegangenen Wegen aufstellen.

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis