Isarwinkler Tierfreunde e.V.
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Die Bedeutung von Kastration

Es ist dringend notwendig, Katzen und Kater zu kastrieren! Je früher, desto besser für das Tier. Sie können nur dann erfahrene Mäusejäger werden, wenn sie nicht abgelenkt sind durch Rivalitätskämpfe und Brautwerbung oder bei Katzen durch Mutterschaft und Säugezeit.

Durch eine Kastration reduziert sich die Gefahr für die Tiere, sich eine ansteckende Krankheit wie FIP beim Deckungsakt zu holen. Bei Katerkämpfen oder dem Deckungsakt, wo sich Katzen ja bekanntlich beißen, werden die meisten ansteckenden Krankheiten übertragen.

Durch umsichtige Handlungsweise und durch Kastration ersparen verantwortungsbewusste Katzenbesitzer ihren Tieren, sich selber und dem gesamten Umfeld viele Probleme!

Vorurteile stehen oft einer Kastration entgegen. Wer aber eine kastrierte Katze besitzt, kann folgende Punkte bestätigen:

Falsch: Die kastrierte Katze wird fett und apathisch.

Richtig: Bei richtiger Ernährung und ausreichender Bewegung bleibt jede gesunde Katze lebhaft und neugierig wie eh und je.

Falsch: Die kastrierte Katze lässt das Mausen.

Richtig: Eine von Haus aus gute Mäusefängerin obliegt dieser Leidenschaft auch nach der Kastration - im Gegenteil, sie wird davon weniger abgelenkt durch sexuelle Aktivitäten.

Falsch: Die Kastration verändert den Charakter der Katze; das Tier wird faul und träge.

Richtig: Falls die Kastration überhaupt Einfluss auf die Persönlichkeit der Katze hat, dann höchstens im positiven Sinne für den Halter (sie wird anhänglicher, doch hängt auch dies vor allem von der Art ab, wie sie behandelt wird).

Falsch: Die Kastration läuft der Natur zuwider.

Richtig: Diese Einstellung ist egoistisch, da man ja der eigenen Katze zuliebe in Kauf nimmt, dass zahllose andere Katzen verwahrlosen, weil sie sich ungehindert vermehren können.

Falsch: Ich will meine Katze nicht um das Vergnügen bringen!

Richtig: Vermenschlichung: Bei der Katze handelt es sich um Trieb, nicht um Lust. Einen Trieb überdies, den sie nach der Kastration gar nicht mehr verspürt. Sie kann nicht unter einem Trieb leiden, den sie gar nicht mehr hat! Dagegen leiden unkastrierte Katzen, wenn die eingesperrt gehalten werden, tatsächlich.